"DAS WESEN MEINER MALEREI IST DIE NATÜRLICHKEIT, ETWAS ENTSTEHEN ZU LASSEN, DASS AUS DEM URGRUND KOMMT."


Schon in meiner Jugend hat mich das Malen und Zeichnen begleitet. Bis ins Jahr 2008 war ich autodidaktisch unterwegs. Mein Wissen und meine Fähigkeiten hatte ich mir durch genaue Beobachtungen angeeignet. Ab 2009 begann ich Malkurse zu belegen.

Die Suche nach mehr Impulsen von Aussen, neuen Herausforderungen und die Notwendigkeit aus der Komfortzone austreten zu müssen, waren 2015 der Anstoss für den Beginn des 4-jährigen Studiums an der Visual Art School Basel. Gegen Ende der Ausbildung wurde mein Wunsch nach Vereinfachung und Reduzierung in meinen künstlerischen Arbeiten geweckt. Mit meiner grossen Naturverbundenheit suchte ich bewusst nach natürlichen Materialien.

 

Das Bedürfnis nach Vereinfachung und Reduktion hatte seinen Ursprung in meinem persönlichen Umfeld. Seit Jahren beobachtete ich genau mein Verhalten, meine Gedanken und Gefühle. Der Wunsch nach Vereinfachung und das Bestreben zu meiner inneren Balance zu finden war und ist noch immer gross.

Heute arbeite ich fast ausschliesslich mit Materialien wie Tusche, Ölkreide und Fineliner. Als Werkzeuge verwende ich nebst den üblichen Pinseln auch Rispen, Gräser und Hölzer aus der Natur. Das Thema Verwertung findet in meinem künstlerischen Alltag ebenfalls seine Ausdruckskraft. Beispielsweise in Collagen, welche ich aus selbstgeschöpftem Papier (Altpapier) gestalte. So entstehen Werke auf Leinwand, Papier und Holz.